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CDU Hessen

Damit können wir seit Einführung des Landesabiturs im Jahr 2007 eine bemerkenswerte Kontinuität der Leistungen der Abiturjahrgänge verzeichnen (Do, 18 Jul 2019)
2,37 – das ist die Durchschnittsnote, die Hessens Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr bei den Prüfungen beim Landesabitur 2019 erzielt haben. „Die hessischen Abiturientinnen und Abiturienten haben auch in diesem Jahr wieder gute Leistungen erzielt, über die ich mich sehr freue und zu denen ich ganz herzlich gratulieren darf – unabhängig davon, ob die erzielte Note den jeweiligen persönlichen Ansprüchen entsprochen hat. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder, der das Abiturzeugnis überreicht bekommen hat, auf seine Leistung stolz sein kann“, erklärte Hessens Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und ergänzte: „Damit können wir seit Einführung des Landesabiturs im Jahr 2007 eine bemerkenswerte Kontinuität der Leistungen der Abiturjahrgänge verzeichnen.“ Die beruflichen Aussichten für die frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen sind gut: Studium, Ausbildung, Auslandsaufenthalt oder Freiwilliges Soziales Jahr – so individuell wie die Menschen, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten nach dem Schulabschluss. „Jetzt geht es darum, das Ende der Schullaufbahn als Sprungbrett für den nächsten Schritt zu nutzen und eine den Fähigkeiten und persönlichen Neigungen entsprechende Wahl zu treffen. Dafür wünsche ich den stolzen Inhaberinnen und Inhabern des Abiturs alles Gute, viel Erfolg und nicht zuletzt ein glückliches Händchen bei der Berufs- oder Studienwahl“, so Lorz. An den Abiturprüfungen 2019 haben insgesamt 23.108 Schülerinnen und Schüler teilgenommen, von denen 22.232 das Abitur bestanden haben. Dies entspricht einer Quote von 96,21 Prozent. 3,79 Prozent der Prüflinge haben die Abiturprüfung nicht bestanden, 549 Abiturienten (2,47 Prozent) haben die Traumnote 1,0 erreicht. „Ich danke allen Lehrerinnen und Lehrern in Hessen, die mit ihrem Engagement im Unterricht und ihrem Feingefühl im Rahmen ihrer Tätigkeit als Prüferinnen und Prüfer einen entscheidenden Beitrag zum guten Ergebnis und zum reibungslosen Ablauf geleistet haben. Nicht außer Acht lassen möchte ich auch die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kultusministerium, den Staatlichen Schulämtern und der Hessischen Lehrkräfteakademie, die rund zwei Jahre Vorbereitungszeit investiert und zum Gelingen der Abiturprüfungen beigetragen haben“, sagte der Kultusminister abschließend. Zahlen und Fakten: hier
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Meinungs- und Pressefreiheit dürfen nirgendwo Verbrechen sein (Thu, 18 Jul 2019)
Europaministerin Lucia Puttrich begrüßt, dass die Hessische Friedenspreisträgerin Sebnem Korur Fincanci in dieser Woche durch ein türkisches Gericht vom Vorwurf der Terrorpropaganda freigesprochen worden ist. „Meinungs- und Pressefreiheit dürfen nirgendwo Verbrechen sein, auch nicht in der Türkei. Ich bin sehr froh, dass es türkische Richter gibt, die das auch so sehen“, sagte Lucia Puttrich am Donnerstag in Wiesbaden. Die Wissenschaftlerin Professor Dr. Şebnem Korur Fincancı hatte sich zum Tag der Pressefreiheit im Mai 2016 an einer Solidaritätskampagne für eine inzwischen geschlossene prokurdische Tageszeitung beteiligt. Gemeinsam mit zwei anderen Unterstützern der Kampagne hatte sie symbolisch für einen Tag die Leitung der Zeitung übernommen. Dafür waren alle drei angeklagt worden. Vor einigen Wochen hatte das türkische Verfassungsgericht bereits die Untersuchungshaft gegen den Journalisten Deniz Yücel für unberechtigt erklärt. „Diese Urteile sind gute Signale. Für den türkischen Rechtsstaat besteht offenbar noch Hoffnung“, sagte die Hessische Europaministerin weiter. Weiteres Berufungsverfahren steht noch aus Der Prozess, in dem Şebnem Korur Fincancı nun freigesprochen worden ist, ist allerdings nur eines von mehreren Verfahren. In einem anderen Prozess ist sie wegen angeblicher Terrorpropaganda bereits zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Mit vielen anderen Wissenschaftlern hatte Fincancı Anfang 2016 eine Friedenspetition unterschrieben. Das Berufungsverfahren soll im Dezember beginnen.
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Dr. Walter Lübcke war ein leuchtendes Vorbild für Freiheit und Demokratie (Thu, 18 Jul 2019)
Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier wird den ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke posthum mit der höchsten Auszeichnung des Landes Hessen, der Wilhelm Leuschner-Medaille, ehren. „Dr. Walter Lübcke war ein leuchtendes Vorbild für Freiheit und Demokratie. Aus tiefer Überzeugung stand er für diese Grundpfeiler unserer Gesellschaft und hat sie auch gegen Widerstände immer verteidigt. Umso bedauerlicher ist es, dass er wegen dieser beispielgebenden Grundüberzeugung auf tragische Weise sein Leben lassen musste. Für seine herausragenden Verdienste im Kampf für Demokratie und Freiheit, seine politische Courage und seinen persönlichen Mut gebührt ihm die Ehre dieser hohen Auszeichnung. Sein Wirken für unsere freiheitliche Gesellschaft bleibt unvergessen“, sagte Ministerpräsident Bouffier. Erste posthume Verleihung Die Ehrung Dr. Walter Lübckes ist die erste posthume Verleihung der Wilhelm Leuschner-Medaille. Die Auszeichnung wird traditionell am hessischen Verfassungstag, dem 1. Dezember, verliehen. Der 1953 in Wolfhagen geborene Walter Lübcke war von 1999 bis 2009 Abgeordneter des Hessischen Landtags und von 2009 bis zu seinem gewaltsamen Tod am 2. Juni 2019 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Kassel. Hintergrund Die Medaille wurde vom ehemaligen Ministerpräsidenten Georg August Zinn am 29. September 1964, dem 20. Todestag Wilhelm Leuschners, gestiftet. Die Auszeichnung geht an Menschen, die sich beispielhaft und nachhaltig für Demokratie, Freiheit und soziale Gerechtigkeit eingesetzt haben. Unter den Preisträgern der Wilhelm Leuschner-Medaille befinden sich Persönlichkeiten wie Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die erste weibliche Bundesministerin Dr. Elisabeth Schwarzhaupt, der Philosoph Professor Jürgen Habermas, der Erfinder des Computers Konrad Zuse oder der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. Erster Preisträger war im Jahr 1965 der ehemalige Staatsminister des Innern und frühere Landtagspräsident Heinrich Zinnkann.
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